Startelf – meine 11 ultimativen Finanztipps für Deinen Berufsstart

Startelf

Beim Fußball ist für jeden Trainer die entscheidende Frage, mit welchen elf Spielern auf dem Platz er das Spiel beginnt.

In diesem Artikel geht es aber nicht um Fußball, darüber wird an anderer Stelle genug berichtet.

Dennoch geht es um eine Startelf – um Deine Startelf: Um die elf wichtigsten Finanzthemen, mit denen Du Dich zum Berufsstart auseinander setzen solltest.

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, sich als Berufsstarter oder Young Professional mit Finanzthemen auseinanderzusetzen. Gerade für die sogenannten Millennials / Angehörigen der „Generation Y“ ist es wichtig, den sich stellenden Herausforderungen frühzeitig aktiv zu begegnen.

Dies beinhaltet – um beim Bild der Fußballmannschaft zu bleiben – sowohl eine starke Defensive (= Absicherung gegen existenzielle Risiken) als auch eine schlagkräftige Offensive (= Geldanlage mit guten Renditeaussichten).

Nachstehend findest Du meine 11 Finanztipps für Deinen Berufsstart und die ersten Jahre danach:

Tipp Nr. 1

Verschaffe Dir Transparenz über Deine Einnahmen und Ausgaben. Führe hierfür ein Haushaltsbuch. So behältst Du den Überblick über Dein monatliches Budget und darüber, wieviel Geld Dir noch zur Verfügung steht.

Tipp Nr. 2

Bilde eine Reserve für unvorhergesehene Ausgaben. Eröffne ein Tagesgeldkonto und richte einen Dauerauftrag ein. Dann werfen Dich eine Nebenkosten-Nachzahlung oder eine Auto-Reparatur nicht aus der Bahn.

Tipp Nr. 3

Mach Dir Gedanken über Deine finanziellen Ziele . Deine Sparziele hängen in der Regel mit Deinen persönlichen Lebenszielen zusammen. Formuliere diese SMART und halte sie schriftlich fest. Dein wichtigstes langfristigstes Ziel ist die Altersvorsorge.

Tipp Nr. 4

Schließe eine private Haftpflichtversicherung ab. So bewahrst Du Dich vor dem Risiko, für von Dir verursachte große Schäden aus eigener Tasche zahlen zu müssen. Diese können Dich in den finanziellen Ruin treiben.

Tipp Nr. 5

Denke über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nach. Solltest Du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente normalerweise nicht aus.

Tipp Nr. 6

Kläre mit Deinem Arbeitgeber, ob er Dir vermögenswirksame Leistungen (VL) zahlt. Falls ja, beantrage diese unbedingt. Es wäre unsinnig, das „geschenkte“ Geld nicht anzunehmen und in einen entsprechenden Vertrag zu investieren.

Tipp Nr. 7

Wenn Du Schulden hast (z.B. Studienkredit, Dispositionskredit): Zahle Deine Kredite zurück. Du befreist Dich damit von der „Schuldenlast“ und erzielst (durch Vermeidung der Kreditzinsen, insbesondere bei teuren Dispositionskrediten) eine Rendite, die Du auf der Habenseite i.d.R. nicht erzielen wirst.

Tipp Nr. 8

Beginne frühzeitig mit dem Vermögensaufbau, um im Laufe der Jahre möglichst stark vom „Zinseszinseffekt“ zu profitieren. Eine gute Möglichkeit ist die Anlage in einen oder mehrere breit gestreute Aktien-ETF. Nutze die Chancen dieser Anlageklasse. Durch langfristiges, regelmäßiges Sparen kannst Du eine schöne Summe zusammenbekommen, und Du hast die Aussicht auf eine attraktive Rendite.

Tipp Nr. 9

Eröffne hierfür ein Depot und richte einen ETF-Sparplan ein. So kannst Du kostengünstig auch kleine Beträge breit gestreut investieren. Der Einstieg in Deinen Vermögensaufbau ist gemacht – und das zu geringen Kosten und bei hoher Flexibilität.

Tipp Nr. 10

Informiere Dich über die Riester-Rente. Wenn Du ein passendes Produkt auswählst und einen guten Vertrag abschließt, kann die Riester-Rente einen sinnvollen Baustein zur Altersvorsorge darstellen – insbesondere wenn Du Kinder hast (wegen der Zulagen). Du profitierst von staatlichen Zulagen und steuerlicher Absetzbarkeit der Beiträge. Sei Dir dabei aber der langfristigen Vertragsbindung und der Besonderheiten dieses Produkttyps bewusst.

Tipp Nr. 11

Nimm Dir die Zeit, Dich vor Vertragsabschlüssen sorgfältig zu informieren und Kostenvergleiche anzustellen. Schließe keine teuren, langfristigen Verträge (z.B. ein Kombi-Produkt aus Rürup-Rente und Berufsunfähigkeitsversicherung) ab. Lege das gesparte Geld lieber kostengünstig an, statt Deine Rendite durch hohe Abschlusskosten und Provisionen zu belasten.

Fazit

Wenn Du Dich mit diesen Themen sorgfältig auseinandersetzt und die Dinge auf den Weg bringst, dann bist Du aus meiner Sicht bei den wichtigsten Finanzthemen erstmal „gut aufgestellt“. Natürlich kannst Du Dich nicht mit allen Themen gleichzeitig befassen, aber Schritt für Schritt solltest Du diese angehen.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg!

Bildnachweis: © geralt von pixabay.com

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Meine 11 ultimativen Finanztipps für Deinen Berufsstart

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