Aktiven Börsenhandel lernen: Trading im Abwärtstrend

Aktiven Börsenhandel lernen: Trading im Abwärtstrend

Aktiven Börsenhandel lernen: So funktioniert Trading im Abwärtstrend.

Börsenhandel lernen: So habe ich angefangen

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich etwas intensiver mit dem Thema aktiver Börsenhandel auseinanderzusetzen. Das nötige Grundlagenwissen habe ich mir mit Hilfe eines Online Kurses angeeignet. Meinen Erfahrungsbericht zu diesem Grundlagenteil ( Start in den profitablen Börsenhandel ) habe ich in einem anderen Artikel beschrieben.

Da mich das Thema begeistert hat, habe ich beschlossen, mich vertieft in den aktiven Börsenhandel einzuarbeiten. Zunächst theoretisch, aber nach der Theorie und einer Vorpraxis-Phase mit simulierten Geschäften (d.h. mit echten Kursdaten in einem Demo-Konto, aber ohne echtes Geld) werde ich auch entsprechende „echte“ Investments tätigen.

Über das den Grundlagenteil ergänzende Kursmodul Handeln im Aufwärtstrend habe ich bereits in einem separaten Beitrag berichtet.

Basis: Die theoretischen Grundlagen des aktiven Börsenhandels lernen

Eine Sache möchte ich eingangs nochmal betonen: Prinzipiell bin ich ein großer Verfechter der Geldanlage und des Investierens mit Exchange Traded Funds (ETFs). Gerade für Einsteiger sind sie aus meiner Sicht eine sehr gute Anlageform, um bereits mit kleinen Beträgen breit gestreut und kostengünstig Geld an der Börse zu investieren.

Ich persönlich möchte mich aber darüber hinaus noch weiter in das Thema „aktiver Börsenhandel“ einarbeiten. Und gerade die grauen Herbst- / Wintertage in Zeiten des Corona-Lockdowns eignen sich hervorragend dafür, meine Zeit sinnvoll zu investieren und etwas Neues zu lernen.

Daher habe ich den Entschluss gefasst, einen Teil meines Geldes zukünftig nicht rein passiv in ETFs anzulegen, sondern anhand einer erprobten aktiven Handelsstrategie in einzelne Wertpapiere zu investieren.

Der von mir gewählte Kurs des Anbieters FinMent* setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

Am Ende jedes Kursteils wird der Lernerfolg anhand einer kleinen Zwischenprüfung überprüft. Am Ende des gesamten Kursprogramms ist eine Abschlussprüfung zu absolvieren. Sofern man die Prüfung besteht, erhält man zum Abschluss ein Zertifikat.

Ich werde hier weiter Einblicke in die theoretischen Elemente des Kurses gewähren – und zukünftig auch über meine (hoffentlich erfolgreichen) Erfahrungen bei der praktischen Anwendung der vermittelten aktiven Handelsstrategie berichten.

Ein Hinweis gleich zu Beginn: Falls du keine Zeit oder Lust hast, diesen Artikel komplett zu lesen, dann kannst du dir auch einfach das kostenlose Webinar* anschauen. Da wird alles anschaulich erklärt.

Trendhandel bietet die höchsten Gewinnchancen

Wie bereits im Zusammenhang mit dem Handeln im Aufwärtstrend ausgeführt, basiert die vermittelte Handelsmethode auf Trends, da der Trendhandel (aus Sicht der Anbieter) die höchsten Gewinnchancen bietet.

Das Ziel der Strategie ist, nachhaltig eine positive Performance durch das Handeln in stabilen Trends zu erzielen. Dabei werden nur Positionen eröffnet, deren Gewinnpotenzial das Risiko um ein Vielfaches übersteigt. Es werden nur Positionen in Richtung bestehender Trends aufgebaut, und der Einstieg erfolgt immer aus einer Korrektur heraus.

Im Kurs wird vermittelt, wie genau der Handel in Aufwärtstrends wie auch in Abwärtstrends funktioniert: Wann ein Auf- oder Abwärtstrend aktiv ist und wann genau man kaufen und verkaufen sollte, um von jeder Marktlage zu profitieren.

Die Umsetzung der Trading Strategie erfolgt mit Hilfe von Charts. Hierfür werden Trendcharts (geben die Handelsrichtung vor) und Signalcharts (zur Identifikation des geeigneten Einstiegs / Ausstiegs) verwendet.

Zum Schutz vor Krisensituationen und zur Sicherung entstandener Buchgewinne werden sog. Trailing Stopps (s.u.) genutzt.

Handeln im Abwärtstrend: Derivate und Leerverkäufe

In dem Kursteil, über den ich in diesem Beitrag schwerpunktmäßig berichte, wird das strukturierte Handeln im Abwärtstrend erklärt.

Wie beim Aufwärtstrend werden im Abwärtstrend zwei Charts genutzt: Ein Trendchart, an dem identifiziert wird, ob das Wertpapier eher steigen oder fallen wird, und ein Signalchart, auf dem der exakte Einstiegs- und Ausstiegspreis ermittelt wird.

Abwärtstrends sind schneller als Aufwärtstrends, da die Angst etwas zu verlieren meist größer ist als die Gier, etwas zu gewinnen.

Um von Abwärtstrends zu profitieren, muss entweder ein Derivat erworben oder ein Leerverkauf durchgeführt werden. Dies ist aus meiner Sicht komplizierter als der Kauf einer normalen Aktie wie im Aufwärtstrend. Deswegen habe ich persönlich vor, meine ersten praktischen Schritte nach Möglichkeit erstmal mit Positionen in einem Aufwärtstrend zu absolvieren.

Die Trendrichtung gibt immer die Handelsrichtung vor. In einem Abwärtstrend werden nur Short Positionen eingegangen, d.h. es wird nur auf fallende Kurse spekuliert.

Ein Abwärtstrend etabliert sich dadurch, dass viele und große Marktteilnehmer ein Wertpapier über einen längeren Zeitraum verkaufen.

Der Beginn eines solchen Abwärtstrends lässt sich anhand spezieller Chart-Formationen in einem Trendchart identifizieren. Wie genau diese Charts aussehen, wird im Kurs* erklärt.

Um einen Trend fehlerfrei zu erkennen, ist die korrekte Bestimmung von Hoch- und Tiefpunkten entscheidend.

Die Qualität des Trends ist entscheidend

Trends verändern im Laufe der Zeit ihre Qualität. Die Qualität eines Trends beeinflusst die „Trefferquote“ und damit die Stabilität des Gewinnwachstums. Um die höchstmögliche Chance auf Profit zu haben, werden nur qualitativ hochwertige Trends gehandelt. Diese werden mit der Klasse A+ bezeichnet. Was genau solche Trends der Klasse A+ ausmacht und wie du sie erkennst, das erfährst du im Kurs*.

Wenn nun die Marktteilnehmer das Verkaufsinteresse an einem Wertpapier verlieren, dann bricht der Trend. Ein solcher Trendbruch lässt sich anhand von drei unterschiedlichen Chart-Formationen (Varianten) erkennen. Wenn ein Trendbruch erkennbar ist, dann sollte man keine offene Position in diesem Wert haben, da die Wahrscheinlichkeit, dass es steigt sehr hoch wird. Und steigende Kurse sind nun mal schlecht für mich, wenn ich auf fallende Kurse spekuliere.

Der Einstieg, der Stopp und das Ziel

Im Trendchart wird die Handelsrichtung der großen Marktteilnehmer identifiziert. Im nächsten Schritt wird darauf gewartet, dass sich eine Korrektur bildet: Die Akteure haben erstmals eine kleine „Verschnaufpause“ eingelegt, und der Kurs ist leicht gestiegen ohne den Trend zu brechen.

Wenn nun die großen Marktteilnehmer wieder anfangen, in Trendrichtung zu verkaufen, wird der Einstieg gesucht.

Das Ziel wird im Trendchart identifiziert und ist das letzte tiefere Tief im Abwärtstrend, da dieses in einem intakten Trend mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wieder erreicht wird.

Für den Einstieg und den Ausstieg wird der Signalchart genutzt.

Welche Ordertypen beim Broker genau du hierfür nutzt und wie du die richtigen Preise für Einstieg und Ausstieg berechnest, das bekommst du detailliert im Kurs* erklärt.

Chance-Risiko-Verhältnis und Take Profit

Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) dient dazu, sich einen mathematischen Vorteil zu verschaffen. Zudem lässt sich durch das CRV die Qualität unterschiedlicher Signale bewerten.

Das CRV ist eine Kennzahl, die den möglichen Ertrag für das eingegangene Risiko berechnet. Ein CRV von 3 bedeutet, dass bei einem Risiko von 1.000 EUR ein Gewinn von 3.000 EUR möglich ist.

Wie genau du das CRV berechnest und in welcher Bandbreite sich ein optimales CRV bewegt, das erfährst Du im Kurs*.

Abhängig vom gewählten Mindest-CRV wird eine andere Trefferquote benötigt, um die Gewinnschwelle zu überschreiten. Mit einem CRV von 4 wird eine Mindest-Trefferquote von 20% benötigt, um profitabel zu sein. Das bedeutet, dass nur eine von 5 gehandelten Positionen das Mindest-CRV erreichen muss.

Die erste Bewegung nach dem Einstieg ist die stärkste – und mit dem Take Profit werden Gewinne gesichert, bevor die erste Korrektur eintritt.

Durch diese schnell realisierten Gewinne soll – gerade bei Einsteigern – das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in das eigene Handeln gestärkt werden. Mit zunehmender Erfahrung kann das Wertpapier dann auch bis zum Ziel gehalten werden. Am Anfang wird empfohlen, entstandene Buchgewinne erstmal schnell zu sichern.

Die Bedeutung von Nachrichten für den Kursverlauf

Nachrichtentermine müssen unbedingt beachtet werden, da sich extreme Kursausschläge (oder auch Kurslücken) nachteilig auf bestehende Positionen auswirken können.

Jedes Wertpapier reagiert auf bestimmte Nachrichtenarten sehr stark. Um diesem Risiko vorzubeugen, ist zuerst festzulegen, welche Nachrichtenart von Bedeutung ist. Aktien reagieren z.B. sehr stark auf Quartalszahlen und Hauptversammlungen.

Niemand kennt den Inhalt dieser Nachrichten im Voraus. Daher birgt es starke Risiken, ein Wertpapier während eines Nachrichtentermins zu halten.

Daher ist auch nur auf den Nachrichtentermin zu achten. Es bringt nichts, darauf zu spekulieren, welchen Inhalt die Nachrichten haben könnten.

Eine Woche vor der geplanten Veröffentlichung relevanter Nachrichten soll ein Wertpapier daher nicht mehr gehandelt / neu erworben werden. Sofern man ein Wertpapier bereits im Bestand hat, wird die Position einen Tag vor dem Nachrichtentermin geschlossen.

Risikomanagement als wesentliches Element des aktiven Börsenhandels

Ein systematisches Risikomanagement unter Verwendung von Verlustbegrenzungsstopps stellt einen wesentlichen Bestandteil der vermittelten Handelsmethode dar. Das Risikomanagement sorgt für den Schutz und die effiziente Verteilung des Kapitals auf dem Handelskonto.

Das Risikomanagement dient dem Schutz und der effizienten Verteilung des eingesetzten Kapitals auf die verschiedenen gehandelten Positionen. Vor Festlegung des akzeptierten Risikos für einzelne Positionen ist das gesamte Portfoliorisiko zu betrachten. Das Portfoliorisiko bestimmt die maximale Depotschwankung im Verlustbereich. Um das eingesetzte Kapital zu schützen, wird das Einzelpositionsrisiko gering gehalten.

Um einen 50%igen Verlust des Depots wieder aufzuholen, benötige ich beispielsweise mit den verbliebenen Werten einen Gewinn in Höhe von 100%, bei 25% Verlust einen Gewinn von 33%. Die 25% Verlustschwelle für das Gesamtdepot stellt für viele Investoren die psychologische Schmerzgrenze dar, und so sollte aus Sicht der Anbieter auch das Gesamtrisiko nie mehr als 25% betragen. Aus dem festgelegten, akzeptierten Risiko für das Gesamtdepot wird dann das Einzelrisiko pro Position festgelegt, welches ich pro Trade eingehen kann.

Durch die Ermittlung der Positionsgröße (= Anzahl der gekauften Stück eines Wertpapiers) ist es möglich, das Risiko für alle Wertpapiere gleich zu halten, obwohl sie eine unterschiedliche Schwankung haben. Wenn ein Wertpapier stark schwankt, ist die Positionsgröße kleiner und bei geringer Schwankung größer. Die Formel zur Berechnung der Positionsgröße erfährst du im Kurs*.

Trailing Stopp zur Absicherung von Buchgewinnen

Wenn die erste Bewegung nicht sofort ins Ziel läuft, werden die entstandenen Buchgewinne mit einem Trailing Stopp gesichert und Gewinne laufen gelassen, bis der Kurs das Take Profit Level  (oder den Stopp) erreicht.

Anders als bei einem normalen Stopp, bei dem nach einer Order ein Stoppkurs zur Absicherung eingegeben wird, verfolgt ein Trailing Stopp den Kursverlauf.

Ein Trailing Stopp dient also dazu, das Anfangsrisiko so schnell wie möglich zu reduzieren und angefallene Buchgewinne abzusichern. So können wir Gewinne laufen lassen, bis der Kurs das Take Profit Level oder den Stopp erreicht.

Die Bedeutung von Dividendenausschüttungen

Dividendentermine sollten immer verfolgt werden, da die Orders offener Positionen angepasst werden müssen.

Als Dividende wird die Gewinnausschüttung von Unternehmen an ihre Aktionäre (also diejenigen, die Aktien des Unternehmens gekauft und in ihrem Besitz haben) bezeichnet.

Amerikanische Unternehmen zahlen normalerweise jedes Quartal ein Viertel der jährlichen Dividenden aus, während deutsche Unternehmen  einmal im Jahr die gesamte Dividende an die Anleger auszahlen.

Die Relevanz für das Handeln im Abwärtstrend ist entgegengesetzt zum Aufwärtstrend: Da beim Handel im Abwärtstrend der Aktienpreis nach der Dividendenzahlung fällt und die Short Position von fallenden Kursen profitiert, entsteht ein Kursgewinn in Höhe der Dividende. Für die Short Position musste ein Leerverkauf getätigt werden. Da der Verleiher der Aktie nicht auf die Dividende verzichten will, muss der Leerverkäufer die Höhe der Dividende, die ausgezahlt worden ist, an den Verleiher entrichten.

Dadurch wird genau der Kursgewinn von dem Preisverfall an den Verleiher weitergereicht, wodurch weder ein Gewinn noch ein Verlust entsteht.

Wie gesagt – das Vorgehen im Abwärtstrend ist aus meiner persönlichen Sicht etwas schwieriger zu verstehen als im Aufwärtstrend, weswegen ich meine ersten Geschäfte nach Möglichkeit im Aufwärtstrend tätigen möchte.

Fazit

Da ich mich für das Thema „Aktiver Börsenhandel“ interessiere und zukünftig auch einen Teil meiner Investments auf diese Weise tätigen möchte, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Kurs* des Anbieters FinMent zu absolvieren. Natürlich könnte ich auch versuchen, mir entsprechendes Wissen rein autodidaktisch anzueignen.

Aber wenn ich mit einem guten Kurs von der jahrelangen Erfahrung ausgewiesener Experten profitieren kann, dann mache ich das gerne.

Ich bin überzeugt davon, dass sich die Investition lohnt, da ich dadurch sicherlich (teure) Fehler vermeide bzw. reduziere, die zum Lernprozess ja auch immer dazugehören.

Mir gefallen die hochwertigen Inhalte bislang sehr gut. Eine große Menge an Wissen wird sehr strukturiert vermittelt. Alles wird sehr verständlich erklärt.

Ich freue mich schon auf die nächste Lektion zum Thema „Abschließende Handelskomponenten„. Und insbesondere bin ich natürlich schon gespannt auf die praktische Umsetzung. Ich werde weiterhin hier auf dem Blog von meinen Erfahrungen in Theorie und Praxis berichten.

Auf dieser Seite findest übrigens meine FinMent Erfahrungen im Überblick.

Über den Kursanbieter FinMent

FinMent ist die Abkürzung für Financial Investment. Die beiden Gründer, Adrian Schmid und Ajder Veliev, sind beide erfahrene Börsenhändler. Mit ihrem Fin- und EdTech-Unternehmen FinMent sind sie angetreten, um die private Geldanlage zu revolutionieren.

Die Anbieter sind staatlich geprüft und von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zertifiziert.

Das Angebot kombiniert das Beste aus zwei Welten: Das Format als Onlinekurs* und die Flexibilität des Internets ermöglicht es mir, jederzeit von überall aus zu lernen. Hinzu kommt eine persönliche Betreuung durch einen erfahrenen Börsenhändler.

Diese persönliche Betreuung ist aus meiner Sicht ein echtes Differenzierungsmerkmal gegenüber reinen Online-Kursen – und ich fühle mich durch diese Begleitung wirklich gut „aufgehoben“.

„Finanzielle Bildung und die richtige Anlagestrategie sind der Schlüssel zur finanziellen Freiheit und einem langen stressfreien Leben.“ (Adrian Schmid und Ajder Veliev, FinMent Gründer)

Bildnachweis: © https://de.depositphotos.com/home.html

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