Bedingungsloses Grundeinkommen – realisierbare Vision oder Utopie?

Bedingungsloses Grundeinkommen

In diesem Jahr wird wieder vermehrt über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) gesprochen. Das Magazin brand eins hat Anfang des Jahres seine erste Ausgabe des neuen Formats edition dem Grundeinkommen gewidmet und fasst Artikel aus den letzten 20 Jahren zu diesem Thema in einem Heft zusammen.

Der wohl bekannteste deutsche Vertreter des BGE, dm Gründer Götz W. Werner, hat sein 2007 erschienenes Buch „Einkommen für alle“ im März 2018 in einer überarbeiteten, erweiterten Neuausgabe neu aufgelegt – mit dem Untertitel „die Zeit ist reif“.

Der Philosoph Richard David Precht befasst sich in seinem im April 2018 neu erschienenen Buch „Jäger, Hirten, Kritiker – eine Utopie für die digitale Gesellschaft“ im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung ausführlicher mit dem BGE.

Und auch bei Anne Will wurde das Thema Grundeinkommen am 25.11.2018 kontrovers diskutiert.

Da die Debatte schon sehr lange und intensiv geführt wird, findet sie mittlerweile (außerhalb von Talkshows) auf einem gedanklich ausgereiften Niveau statt.

Die Ursprünge der Idee gehen sehr weit zurück.

Bereits in Thomas Morus Roman Utopia (1516) wurde statt der Bestrafung von Dieben vorgeschlagen, allen Menschen des Landes eine Art Lebensunterhalt zu zahlen, um Diebstahl vorzubeugen.

Aber ist die Zeit nun tatsächlich reif für das BGE, wie Götz Werner verkündet, oder bleibt die Idee eine utopische Träumerei?

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Altersvorsorge – was Du tun kannst, um die tickende Zeitbombe zu entschärfen

Zeitbombe Altersvorsorge

Das Thema Altersvorsorge ist momentan in aller Munde. Ein Grund hierfür ist das Rentenpaket der Großen Koalition.

Kernpunkt dieses Rentenpaketes ist die sog. doppelte Haltelinie. Damit werden folgende zwei Festlegungen beschrieben: Das Rentenniveau soll nicht unter 48 Prozent fallen. Und gleichzeitig soll der Beitrag zur Rentenversicherung nicht über 20 Prozent steigen.

Allerdings haben die aktuellen Pläne der Bundesregierung nur einen Zeithorizont bis zum Jahr 2025. Wie es danach weitergeht, ist offen. Eine eigens geschaffene Rentenkommission hat den Auftrag, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2020 vorgelegt werden.

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